Voraussetzungen an das Mensch-Hund-Team (Eintrittstest)
In Anlehnung an die Delta Society werden bei uns bei der ersten Vorstellung des Hund-Mensch-Teams folgende Mindestansprüche gestellt:
Der Hund (Wir distanzieren uns von den Rasselisten, bei uns existieren keine Einschränkungen. Jeder Hund der die Voraussetzungen erfüllt, kann an der Prüfung teilnehmen.):
- Mindestalter: 18 Monate .
- Gesund, gepflegt, geimpft, Prophylaxe gegen Würmer (Impfausweis ist vorzuzeigen).
- Charakterlich sollte er menschenbezogen sein und ein freundliches, aufgeschlossenes Wesen haben, er sollte die Nähe zum Menschen suchen und streicheln genießen. Er sollte eine hohe Toleranzschwelle und wenig Aggression haben. Er darf nicht zu schreckhaft oder ängstlich sein. Gegenüber seinem Besitzer sollte er wenig Schutzverhalten, aber eine gute Beziehung und Anschlussbereitschaft aufweisen.
- Er soll mit Seitenwechseln locker an der Leine laufen und sich auch von fremden Personen führen lassen.
- Er soll anderen Hunden ohne Aggression begegnen.
- Wenn zwei Hundeführer aufeinandertreffen, sich begrüßen und miteinander reden, hat der Hund sich ruhig zu verhalten.
- Der Hund lässt Berührungen fremder Personen am ganzen Körper zu.
- Bei unerwarteten Geräuschen darf der Hund nicht übermäßig ängstlich sein oder gar in Panik geraten.
- Auf Personen mit Krücken und anderen Hilfsmitteln soll der Hund nur wenige Reaktionen zeigen (er darf nicht aggressiv reagieren).
- Der Hund muss sich nach einem Spiel von seinem Besitzer wieder zur Ordnung rufen lassen.
- Es muss möglich sein, dass der Hund neben einem Rollstuhl oder anderen Gefährten laufen kann.
- Der Hund muss drei Minuten von einer fremden Person gehalten werden können während der Besitzer außer Sichtweite ist, er sollte hierbei nicht Dauerbellen oder –winseln.
- Er muss eine Minute ohne Leine vom zehn Meter entfernten Besitzer sitzen oder liegen.
(vgl. auch Röger-Lakenbrink, Das Therapiehunde-Team, 2006, S.35, 69)
Diese Aufzählungen klingen sehr einseitig an der Erziehung des Hundes orientiert, es wird darüber hinaus aber auch auf das Wohlergehen des Hundes geachtet:
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