Tätigkeitsfelder
Pädagogische/ soziale Arbeit mit Tieren soll stabilisieren, emotional kognitiv und sozial stützen sowie fördern. Dabei sind Tiere heraufordernde und konsequente, aber auch geduldige Lehrer. Sie nehmen die Stimmung der Menschen sehr schnell wahr und spiegeln diese im eigenen Verhalten wieder. In gewünschter Weise reagieren sie nur auf klares und eindeutiges Verhalten.
Durch Tiere lernt man eigene Wünsche zu spüren, sie klar zu formulieren, eigene Grenzen zu setzen, aber auch die Grenzen des Tieres zu akzeptieren. Die eigene und die Fremdwahrnehmung wird geschult und neue Verhaltensmuster können ausprobiert werden.
Vielen Menschen fehlt heutzutage der Kontakt zur Natur und zu den Tieren. Das Halten eigener Tiere ist durch Zeitmangel oder unpassende Wohnverhältnisse oft nicht möglich.
In Tierbesuchsprogrammen können wieder positive Erfahrungen mit Tieren gemacht werden. Im vorsichtig annährendem, sensiblen, spielerischen, aber professionell begleiteten Umgang mit den Tieren und durch Aufklärung über das Wesen und die Bedürfnisse der Tiere, wird den besuchten Personen ein artgerechter Umgang vermittelt.
Zielgruppen der ehrenamtlichen Arbeit
Kinder die einen artgerechten Umgang mit Tieren erleben sollen, oder durch die Tiere in ihrer Therapie unterstützt werden sollen, sowie Personen die aufgrund ihrer Lebenssituationen keine Kontakte (mehr) zu Tieren herstellen können.
Geeignete Einrichtungen sind insbesondere: |